Bedeutung von Industrie 4.0 für die Textilbranche

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Industrie 4.0 steht u. a. für hoch flexible Produktion und Selbstoptimierung von Prozessen. Während für andere Branchen „Losgröße 1“ das erklärte Ziel der Entwicklungsarbeiten ist, sieht das technische Branchengremium des Textilmaschinenbaus darin insbesondere Ansätze für schnellere und effizientere Maschinen sowie höhere Produktqualität. Auch für den Service könnten sich durch 4.0 zusätzliche Vorteile und Wertschöpfungspotentiale bieten.

Der Beirat Technik und Forschung des Fachverbands Textilmaschinen hat sich bereits in mehreren Sitzungen mit Treibern und Anwendungsfeldern im Themenkreis von Industrie 4.0 befasst. Momentan werden in der Sensordatenanalyse zur Optimierung von Prozessen, Assistenzsystemen und Wertschöpfungsnetzwerken die interessantesten Anwendungen für die Branche gesehen.

Ein Ansatz sind Bedien- und Wartungskonzepte mit dem Einsatz von mobilen und intelligenten Geräten, um das Personal in der Produktion besser zu unterstützen. Der Leitfaden für den App-Einsatz in industriellen Anwendungen des VDMA-Forums IT@automation bietet hierfür Orientierung und Werkzeuge.

Diesen Ansatz verfolgt auch das Forschungsprojekt SozioTex.

Im Basisvorhaben „Smart Factory“ des Clusters futureTEX (Laufzeit 2014 bis 2019) stehen folgende Industrie 4.0-Anwendungen auf der Agenda:

  • Intelligentes Instandhaltungsmanagement
  • Vernetzte Produktion entlang der Wertschöpfungskette
  • Selbstorganisierende, adaptive Logistik
  • Resiliente Fabrik